11. Daten teilen, ohne sie herauszugeben? Die transaktionsbasierte Datentreuhand
Shownotes
Nichts ist leichter, als Daten zu teilen – und gerade diese Leichtigkeit lässt insbesondere Unternehmen davor zurückschrecken, Daten zu teilen. Denn den Potentialen des Datenteilens – Optimierung von Produkten und Prozessen, Einsparung von Kosten, neue datengetriebene Geschäftsmodelle – stehen die Risiken gegenüber: Datenverluste, Datenklau, Datenabflüsse. Muss man die Risiken in Kauf nehmen, um die Potentiale zu erschließen? Verschiedene Datentreuhandmodelle versuchen Antworten darauf zu geben, wie sicheres Datenteilen möglich werden soll. Und in Folge 11 des ShareCast geht es um ein besonders anspruchsvolles Datentreuhandmodell: um den transaktionsbasierten Ansatz. Dieser ermöglicht es Datengebern, Daten zu teilen, ohne die Kontrolle über diese Daten herzugeben. Zirkulieren sollen nicht die Rohdaten, sondern die Analyseergebnisse.
Gäste Dr. Egbert Schark ist Physiker sowie Gründungspartner des Beratungsunternehmens d-fine.
Prof. Dr. Steffen Augsberg ist Inhaber der Professur für Öffentliches Recht an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Weiterführendes: Alldridge, Alexander: Teil 4: Transaktionsbasierte Datentreuhand als neuartiges Treuhandmodell. § 13: Technische Konzeption und Umsetzung. In: Johannes Buchheim, Florian Möslein & Sebastian Omlor (Hg.): Datentreuhand und Recht. C.H. BECK: München, 2025. S. 325-340.
Person, Christian: § 3 Gaia-X als informations- und dateninfrastruktureller Rahmen. In: Johannes Buchheim, Florian Möslein & Sebastian Omlor (Hg.): Datentreuhand und Recht. C.H. BECK: München, 2025. S. 35-63.
Buchheim, Johannes & Steffen Augsberg: Von der Verarbeitung personenbezogener Daten zur personenbezogenen Datenverarbeitung – Zugleich eine datenschutzrechtliche Erläuterung und Einordnung des Modells der transaktionsbasierten Datentreuhand. In: JuristenZeitung (JZ) 79/9 (2024), S. 365-375.
Buchheim, Johannes, Steffen Augsberg & Petra Gehring: Transaktionsbasierte Datentreuhand. Nutzungsszenarien, Kennzeichen und spezifische Leistungen eines neuen Modells gemeinsamer Datennutzung. In: JuristenZeitung (JZ) 77/23 (2022), S. 1139-1147.
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